Österreichischer Generikaverband - bekannte Wirkstoffe, bestens bewährt

Zahlen-Daten-Fakten

  • Patente - eine recht komplexe Angelegenheit

    Icon PatenteWie sind Innovationen geschützt? Warum kommt es zu Rechtsstreitigkeiten? Wer hat den Schaden?
    Patentstreitigkeiten bei Arzneimitteln werden oft mit lautem medialen Getöse an die Öffentlichkeit gebracht. Erwirkt der Erstanbieter eine gerichtliche Verfügung, muss das betroffene Generikum wieder vom Markt genommen werden. Der Fall scheint zunächst für den Laien eindeutig. Doch wer klagt, hat nicht immer Recht.


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  • Die Bioäquivalenz - Was ist dran an der Vergleichbarkeit?

    Bioäquivalenz DeckblattDas grundlegende Konzept der Bioäquivalenzuntersuchungen erscheint auf den ersten Blick einfach und führt gerade deswegen zu Fehlinterpretationen und Missverständnissen. Wird bei der vielfach zitierten Schwankungsbreite 80 bis 125 Prozent auf die therapeutische Breite oder gar Wirksamkeit geschlossen, handelt es sich eher um höchste sachliche Unkenntnis statistischer Basics als um eine wissenschaftliche Expertise. Dennoch werden solche Meinungen immer wieder von so genannten Experten in der Öffentlichkeit kolportiert. Diesem fachlichen Informationsmangel will vorliegender Informationsschwerpunkt Bioäquivalenz entgegen treten.

     

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  • Generika kompensieren steigende Verordnungskosten

    Entwicklung VerordnungskostenGenerika verhindern nachweislich einen Anstieg der Verordnungskosten, wie eine Auswertung der Hauptverbandszahlen belegt. Die Kostenbremse Generika wirkt: Die Kosten der Heilmittelausgaben wurden eingebremst, während die Verordnungen markant stiegen. Mit dem Markteintritt von Generika war es nachweislich möglich, die steigenden Verordnungen ohne Mehrkosten aufzufangen. Was den Patienten zu Gute kommt: Mehr Patienten können bei gleich bleibend hoher Qualität versorgt werden, das Budget der Krankenkassen wird entlastet.

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  • Compliance in der Arzneimitteltherapie

    Deckblatt ComplianceIn einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. (DGVP) wurde die Compliance untersucht. Mittels schriftlichen Fragebogen wurden rund 5000 praktische Ärzte, Fachärzte für Allgemeinmedizin und Internisten interviewt. Grundannahme war, dass als Gründe für mangelnde Compliance vorrangig die Notwendigkeit zur Einnahme vieler verschiedener Arzneimittel oder das Erleben von Nebenwirkungen von den Medizinern in der Bedeutungsskala eingestuft werden. Überraschender Weise rangierte auf Platz eins die Verunsicherung durch die Packungsbeilage mit 91 Prozent. An zweiter Stelle in der Liste der compliance-Killer steht mit über 80 Prozent das wechselnde Aussehen von Präparaten.

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  • Salze in der Pharmakotherapie

    Deckblatt SalzeDie Wirksamkeit vieler Arzneistoffe ist dadurch begründet, dass diese schlecht wasserlöslich sind und sich deshalb beispielsweise besser im Körpergewebe verteilen oder Zellmembranen durchdringen. Schlechtere Wasserlöslichkeit bedeutet jedoch erschwerte Aufnahme aus dem Magen-Darmtrakt bei oraler Verabreichung (z.B. in Form einer Tablette). Durch die Herstellung von "Salzen" werden Wirkstoffe besser wasserlöslich und dadurch rascher und in einem höheren Ausmaß aus dem Magen-Darmtrakt in dne Blutkreislauf aufgenommen.Nach der Verabreichung eines Salzes eines Wirkstoffes, zerfällt dieses bei der Lösung im Magen-Darm-Inhalt in den Wirkstoff und die Gegenionen.

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  • Preisvorteil von Generika

    Deckblatt PreisvorteilÖsterreich besitzt seit 1.1.2005 ein einzigartiges Preisbildungssystem: den Erstattungskodex. Dieser regelt die Preisgestaltung der Arzneimittel nach Patentablauf des ursprünglichen Medikaments und mit Zulassung von Generika. Der Erstattungskodex regelt bis zum Markteintritt des dritten Generikums die Preise. Danach beginnt der Wettbewerb zwischen Generikaanbietern, was die Preise weiter purzeln lässt. Der Preisabstand zu den Erstanbietern vergrößert sich. Von dieser Preissenkung profitieren die Österreicher und die österreichischen Sozialversicherungen. Mit den frei werdenden Ressourcen können kostenintensive Therapien finanziert werden.

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  • Arzneimittelpreise im Sinken

    Deckblatt Preis

    Entgegen dem allgemeinen Trend der Preissteigerungen senken Generika die Arzneimittelkosten massiv. Seit Generika erhältlich sind müssen die Krankenkassen für viele Volkskrankeiten trotz steigender Patientenzalen wesentlich weniger ausgeben. Während der Verbraucherpreisindex allein im Zeitraum 2000 bis 2007 um über 15 Prozent gestiegen ist, sanken die Durchschnittspreise für Medikamente gegen Volkskrankheiten um mehr als 36 Prozent. Generika werden vor allem in der Therapie von Krankheiten, die einen großen Bevölkerungskreis betreffen, millionenfach verordnet. Aufgrund des kontinuierlichen Anstieges der Lebenserwartung gibt es immer mehr Betroffene und somit auch immer mehr Verordnungen.

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