
In einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. (DGVP) wurde die Compliance untersucht. Mittels schriftlichen Fragebogen wurden rund 5000 praktische Ärzte, Fachärzte für Allgemeinmedizin und Internisten interviewt. Grundannahme war, dass als Gründe für mangelnde Compliance vorrangig die Notwendigkeit zur Einnahme vieler verschiedener Arzneimittel oder das Erleben von Nebenwirkungen von den Medizinern in der Bedeutungsskala eingestuft werden. Überraschender Weise rangierte auf Platz eins die Verunsicherung durch die Packungsbeilage mit 91 Prozent. An zweiter Stelle in der Liste der compliance-Killer steht mit über 80 Prozent das wechselnde Aussehen von Präparaten.
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