Österreichischer Generikaverband - bekannte Wirkstoffe, bestens bewährt

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Massiver Einsparmotor Generika

(Wien, am 14. Juli 2004) - Seit generisches Simvastatin verfügbar ist, können fast doppelt so viele PatientInnen nachweislich zu einem günstigeren Preis behandelt werden.  „Nicht Einsparungen sind im Arzneimittelbereich nötig, sondern das Optimieren der eingesetzten Mittel“, fordert Wolfgang Andiel, Obmann des Österreichischen Generikaverbandes (OEGV).

Preis des Generikums pro Packung im April 2004: 21,40 Euro

Das Beispiel des Lipidsenkers Simvastatin zeigt es deutlich: Im Jahr 2001 wurden 651.200 Packungen Simvastatin (20 mg), einem Arzneimittel zur Senkung erhöhten Cholesterinspiegels, zu einem Kassenaufwand von 42,9 Millionen Euro verordnet. Der Preis pro Packung betrug 45,65 Euro. 56.000 PatientInnen konnten damit behandelt werden.

Preis pro Packung im April 2004: 21,40 Euro

Laut Hochrechnung von IMS betrug die Preisdifferenz zwischen Erstanbieter bei Patentablauf und Generikum zum Zeitpunkt April 2004 für Simvastatin (20 mg) bereits 53,6 Prozent und sogar 71,5 Prozent bei Simvastatin (40 mg). Im April 2004 war Simvastatin (20 mg) bereits um 21,40 Euro erhältlich. Die Wirkung von Generika auf medizinische Therapie und Krankenkassenpreis: Innerhalb von zwei Jahren – mit dem Auftreten von generischen Simvastatin - sind mittlerweile fast doppelt so viele Patienten behandelbar. Und das bei sinkendem Aufwandsniveau. Die frei werdenden finanziellen Ressourcen können den PatientInnen zu Gute kommen und machen nachrückende Innovationen weiterhin leistbar.

Generika setzen nachweislich die Preisspirale nach unten in Gang

Laut IMS sind die Kosten für den Wirkstoff Simvastatin durch den generischen Preisdruck gesunken. Generika setzen nachweislich die Preisspirale nach unten in Gang. Das ist auch notwendig, denn die Medikamentenkosten wachsen laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger dreimal so schnell wie die Einnahmen, eine Abschwächung dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.

Großes Potential an Kostenoptimierung bei Volkskrankheiten

Mit dem Einsatz von generischen Arzneimitteln bei sogenannten Volkskrankheiten kann besonders gespart werden. „Vor allem im Bereich der Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Magen-Darmbeschwerden ist der Einspareffekt aufgrund der hohen Verordnungsmenge durch kostengünstige und wirkungsäquivalente Generika besonders groß“, so Wolfgang Andiel. „In diesen Therapiebereichen werden in den letzten Jahren verstärkt Arzneimittel verordnet. Tendenz weiterhin steigend. Ohne den Einsatz von Generika bleibt eine wichtige Einsparmöglichkeit nahezu ungenützt. Das Geld bleibt auf der Straße liegen!“
Fazit ist: Wie am Beispiel Simvastatin bewiesen werden kann, tragen Generika zu nachhaltigen Einsparungen im Arzneimittelsektor bei.

► Download: Einsparmotor Generika.pdf