Österreichischer Generikaverband - bekannte Wirkstoffe, bestens bewährt

Generika sind Basis eines zukunftsfähigen Gesundheitssystems

Bereits seit mehr als 20 Jahren werden Generika in Österreich erfolgreich eingesetzt. Sie sind heute ein bewährter und fixer Bestandteil unseres international gelobten Gesundheitssystems. Im Vorjahr wurden rund 23 Millionen Packungen Generika von österreichischen Ärzten verordnet. Diese Zahl spricht für sich. In einer GfK-Umfrage stellen Ärzte den Generika ein Vorzugszeugnis aus. Sie bewerten Generika in den Bereichen Verträglichkeit, Wirkung und Arzneimittelsicherheit mit 95 bis 98 Prozent als mindestens gleich gut bis besser im Vergleich zu Erstanbieterpräparaten (Quelle: Fessel-GfK Umfrage, 2006).

Bewährte Arzneimittel – doppelt geprüft
Nur bestens bewährte Wirkstoffe kommen als Generika auf den Markt; ihr medizinischer Nutzen ist damit eindeutig belegt. Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen sind bei Generika aufgrund der langjährigen Erfahrung besonders genau und umfangreich dokumentiert. Diese Erfahrungswerte sind ein klarer Vorteil für den Arzt und seine Patienten.
Bevor Generika in Österreich den Patienten verordnet werden können, werden Generika von der Zulassungsbehörde, der AGES PharmMed, und der Heilmittelevaluierungskommission nach den neuesten, strengen internationalen Kriterien geprüft. Damit unterliegen Generika zweimal einem ausführlichen Prüfungsverfahren. Auf die Qualität von Generika, die durch die österreichischen Sozialversicherungsträger erstattet werden, ist Verlass.

Moderne Hilfsstoffe für mehr Patientensicherheit
Die umfangreichen Erfahrungswerte schaffen für Patienten einen doppelten Vorteil: Einerseits kann aufgrund der hohen Erfahrungswerte besonders gut mit Wirkung und möglicher Nebenwirkung umgegangen werden, andererseits optimieren Generikaanbieter die Galenik. Generikaunternehmen sind auf das Feintuning von anwendungsfreundlichen Arzneimitteln spezialisiert und investieren in die Modernisierung des Produktes. Dabei fließen die Fortschritte der pharmazeutischen Technologie ein: Besonderer Wert wird auf verträgliche Hilfsstoffe, zusätzliche Dosierungsstärken und patientenfreundliche Darreichungsformen gelegt. Selbstverständlich unterliegen auch neue Hilfsstoffe und eine weiterentwickelte Galenik der akribischen Beurteilung durch die österreichischen Zulassungsbehörden.

Mehr Information und Transparenz
Die jahrelange Erfahrung und Dokumentation schlagen sich auch in der Breite der Information bei Generika nieder: So fließen bei den Neuzulassungen von Generika die jüngsten und aktuellsten Zulassungsdaten sowohl in die Fach- als auch in die Gebrauchsinformation ein. Die Informationen für Arzt und Patient sind damit oft umfangreicher und detaillierter als bei der Erstzulassung. Damit werden Patientensicherheit, Compliance und Therapieerfolge unterstützt.
Erstklassig ist auch die Online-Information: Generikaanbieter gehörten zu den Ersten, die ihre Gebrauchs- und Fachinformationen im Internet zur Verfügung stellten. Damit haben Generikaanbieter neue Maßstäbe in der Transparenz und Sicherheit gesetzt.

Generika lassen Arzneimittelpreise purzeln
Generika entlasten das heimische Gesundheitssystem massiv und leisten einen enormen Beitrag zur Finanzierung. Sie sind schon bald nach Verfügbarkeit um mehr als die Hälfte günstiger als Erstanbieter. Das heißt, erst mit dem Markteintritt von Generika kann der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger zusätzlich auch bei den Arzneimittelkosten einsparen. Erst durch Generika kann der Hauptverband die Preise von ersetzbaren Erstanbietern reduzieren. Aber auch dann sind diese Erstanbieter immer noch durchschnittlich um 30 Prozent teurer als Generika. Hier schlummert noch ein großes Einsparpotenzial (Quelle: Berechnungen auf Basis Zahlen Hauptverband, Krankenkassenpreis 2003 bis 2007).

Kostendämpfung
Im generikafähigen Bereich werden aktuell 60 Prozent austauschbare Erstanbieter verordnet. Trotz dieses geringen Verordnungsanteils verhindern Generika aufgrund der niedrigen Kosten bereits maßgeblich einen massiven Anstieg der jährlichen Arzneimittelausgaben. Ohne den gezielten Einsatz von Generika kann dem jährlichen Bedarfs- und Kostenanstieg bei Arzneimittelkosten nichts entgegengesetzt werden (Quelle: Berechnungen auf Basis Zahlen Hauptverband, Krankenkassenpreis 2003 bis 2007).

Versorgungsqualität gestiegen
Die demografische Entwicklung verursacht naturgemäß steigende Kosten im Arzneimittelbereich: Aufgrund des kontinuierlichen Anstiegs der Lebenserwartung gibt es immer mehr Patienten mit Dauertherapien und somit auch mehr Verordnungen. Seit Generika erhältlich sind, müssen die Krankenkassen für diesen Therapiebereich trotz steigender Patientenzahlen wesentlich weniger ausgeben. Gleichzeitig stieg nachweislich die Versorgungsqualität. Mehr Patienten konnten ohne Kostenanstieg optimal behandelt werden. Wie sehr die Qualität der Versorgung mit Hilfe von Generika gestiegen ist, zeigt das Beispiel der Cholesterinsenker: Früher waren Cholesterinsenker chefarztpflichtig. Seit diese Wirkstoffgruppe als Generika verfügbar ist, sanken die Preise enorm! Jetzt können ohne Qualitätseinbußen bis zu vier Mal so viele Patienten erfolgreich behandelt werden und das ohne Mehrkosten. 

                                         Conclusio:

                                                                  • Generika doppelt geprüft

                                                                  • Millionenfach bewährt

                                                                 • Moderne Galenik und Hilfsstoffe

                                                                 • Umfangreiche Information