Österreichischer Generikaverband - bekannte Wirkstoffe, bestens bewährt

  • Preise

    Biopharmazeutika gehören zu den teuersten Arzneimitteln. Ihr Einsatz erhöht die Therapiekosten für den einzelnen Patienten überproportional. Bei der Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Anämie bei chronischem Nierenversagen und multipler Sklerose gehören Biopharmazeutika zur lebensrettenden Standardmedikation. Der Einsatz von Biopharmazeutika hat zwangsläufig Auswirkungen auf die Kostenstruktur der Versorgung. Das heimische Gesundheitssystem muss auf die Herausforderung reagieren und nach Optionen suchen, diese immensen Kosten zu finanzieren, ohne Abstriche am medizinisch Notwendigen zu machen und den Patienten weiterhin die beste Therapie angedeihen zu lassen. Der Einsatz von Biosimilars spielt bei diesen Überlegungen eine herausragende Rolle, da sie bei einem optimierten Preis-Leistungs-Verhältnis zur besseren Nutzung der begrenzten Ressourcen beitragen.


    Biosimilars entlasten Gesundheitssysteme spürbar
    Biosimilars sind preisgünstiger als ihre patentfreien biopharmazeutischen Referenzprodukte. Infolge des hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwandes, der sich zurzeit in der Größenordnung von 80 Millionen Euro bis 120 Millionen Euro bewegt, und der teuren biotechnologischen Produktionsanlagen werden die Biosimilar-Preise die Preise der Biopharmazeutika aber weniger deutlich unterschreiten als dies bei Generika und ihren Referenzprodukten der Fall ist. Gleichwohl werden preisgünstige Biosimilars Unterversorgungen abbauen und dabei nicht nur die Lebensqualität der Patienten verbessern bzw. stabilisieren, sondern auch die Gesundheitssysteme spürbar entlasten. Schätzungen besagen, dass in der EU Einsparungen von mehr als 1,6 Milliarden Euro erreicht werden.[1]

    [1] Oldham, T. Strategies for entering the biosimilar market, in: Biosimilar – Evolution or Revolution? (November 2006). Biopharm Knowledge Publishing London